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Kennzahlen
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Börse:
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NASDAQ
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US-Kürzel:
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SPIR
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WKN:
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565107
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Aktienanzahl:
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8,33Mio.
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Gewinn
& Verlust je Aktie
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| 2007: |
(0,23)
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2008:
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0,56
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| 2009:* |
(1,29)
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| 2010:* |
0,21
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*Schätzung
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Kursziel:
7USD
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Nachrichten
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17.12.09
Spire Corp hat sich dem Medizingerätehersteller Bard Access Systems
über den Verkauf seines Biomedizinbusiness geeignet. Der Verkaufspreis
liegt jedoch mit 12,5Mio. USD unter dem im September 09 avisierten 15,5Mio.
USD. Die Transaktion soll bis zum 2.Quartal 2010 abgeschlossen sein.
16.11.09 Spire Corp. meldet für das 3.Quartal
09 einen Umsatz von 16,5Mio.USD, sowie einen Nettoverlust in Höhe von
3,5Mio. USD (0,42/Aktie). In diesem Fehlbetrag sind jedoch einmalige Aufwendungen
aus dem geplanten Verkauf des Biomedizinbusiness in Höhe von 1,3Mio. USD
enthalten.
29.09.09 Spire Corp. hat mit dem Südkoreanischen
Industriekonzern UNICHEM Co., Ltd einen 60Mio. USD schweren Vertrag über
die Lieferung und Installation einer 50MW Produktionslinie für Solarzellen,
sowie einer 60MW Produktionslinie für Solarmodule abgeschlossen. Mit den
beiden Schlüsselfertigen Produktionsstraßen will UNICHEM ab Mitte 2010
eine eigene Photovoltaikproduktion in den USA starten. Zudem wird UNICHEM
mit 51% bei der Spire Tochter Spire Solar Systems einsteigen, die im System
Integration Business rund um Photovoltaiktechnologien tätig ist.
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©
copyright by www.nasdaq-stocks.de
2000-2010
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Die Sonne hat an Kraft verloren - zumindest könnte man zu diesem Schluss
kommen, als im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise auch beim Vorzeigewachstumsmarkt
Photovoltaik erste dunkle Wolken aufgezogen sind. Zahlreiche Solarhersteller
rutschten in den letzten beiden Quartalen, teilweise überraschend tief in
die roten Zahlen und kämpfen dabei mit massiven Umsatzrückgängen. Doch gibt
es bereits wieder erste Lichtblicke im Sonnenmarkt. In den letzten Wochen
haben sich die Meldungen über neue Photovoltaische Großprojekte geradezu überschlagen.
Dabei verschiebt sich der Markt immer mehr von Europa nach China und den USA.
Nicht zuletzt die Chinesen entdecken im Kampf um eine sichere Energieversorgung
immer mehr die Alternativen Energien für sich. Neben der Wasser- und Windenergie
soll auch die Photovoltaik eine zentrale Rolle im Reich der Mitte gewinnen.
Laut einem Masterplan der Chinesischen Regierung soll innerhalb der nächsten
15Jahre die Stromproduktion mit Hilfe von Photovoltaik auf bis zu 20Gigawatt
/ Jahr anstiegen. Das dieses Ziel alles andere als Utopisch ist, macht der
vor kurzem vorgestellte Plan für den Bau des weltweit größten Solarkraftwerkes
im Reich der Mitte deutlich. Zusammen mit dem Branchenprimus First Solar,
plant die Chinesische Regierung im Inneren der Mongolei einen gigantischen
Photovoltaikpark der eine Gesamtleistung von 2Gigawatt produzieren soll.
Neben Europa und China, setzen nun auch die USA verstärkt auf die Sonnenergie
und stampfen innerhalb kürzester Zeit ein Großprojekt nach dem anderen aus
dem Boden. Im letzten Jahr wurden in den USA Solaranlagen mit einer Kapazität
von 1265MW installiert, so das bereits mehr als 9000Megawatt Strom aus Solarenergie
gewonnen wird. Neben thermischen Sonnenwärmekraftwerken, die im Westen der
USA bereits über 423MW Strom erzeugen, sollen in Zukunft riesige Photovoltaik-Parks
für grüne Energie sorgen. So befinden sich aktuell mehr als 30 Photovoltaik-Großprojekte
mit einer Gesamtkapazität von über 3100MW im Bau oder in der Planung. Eines
der größten Projekte ist die 1Mrd. USD teure Topaz Solar Farm im Nordwesten
des California Valley. Der Energieversorger Pacific Gas & Electric will zusammen
mit First Solar bis 2013 mehr als 550MW sauberen Solarstrom im sonnigen Bundesstaat
erzeugen. Doch das ist erst der Tropfen auf den heißen Stein, den die US-Regierung
unter Barack Obama will bereits ab 2015 mehr als 24Gigawatt Strom aus Sonnenergie
gewinnen. Experten sich jedoch einig, der ganze große Boom in der Solarindustrie
steht noch bevor. Bei aktuellen Herstellungskosten von bis zu $2/Watt ist
der Strom aus Sonnenkraft ohne Staatliche Subventionen weder Rentabel noch
Konkurrenzfähig. Erst ab Preisen von unter $0,30/Watt wird der Solar-Turbo
nach Meinung der Experten richtig zünden. Um diesem Ziel näher zu kommen müssen
die Produktionskosten deutlich gesenkt werden. Neben neuen Photovoltaik -
Technologien, wie der Dünnfilmtechnologie, können zudem Effiziente und hochmoderne
Produktionsverfahren die Herstellungskosten auf ein Minimum zu reduzieren.
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Artikel
vom 25.09.09
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Spire Corp. - In eine Sonnige Zukunft
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Spire
Corp. gehört mit seinen schlüsselfertigen Produktionslinien für
Solarzellen und Modulen zu den Pionieren in der Photovoltaikindustrie.
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So
gehört der Sonnensimulator SPIRE 4600 SLP zur weltweiten Referenzklasse unter
den PV-Messsystemen. Neben Mono- und Polykristallinen Modulen, lassen sich mit
diesem Gerät auch Dünnschichtmodule in Amorpher, Mikromorpher oder Mehrschichttechnik
exakt vermessen. Hersteller sind damit in der Lage, die PV-Module vor der Auslieferung
auf die geforderten Qualitäts- und Leistungseigenschaften hin zu überprüfen.
Mehr als 200 Unternehmen in 50 Ländern haben bereits auf das Technische Know
How der Spire Corp. zurückgegriffen. Zu den zahlreichen Kunden gehören auch
Solarindustrieschwergewichte wie BP Solar, Canadian Solar, Trina Solar Energy,
Evergreen Solar, Solaria Energia und der aktuelle Marktführer First Solar.
Um auch in Zukunft zu den ersten Ansprechpartnern im immer schneller wachsenden
Solarsektor zu gehören, tüfteln die Ingenieure von Spire bereits an der nächsten
Photovoltaischen Revolution. Das Tochterunternehmen Spire Semiconductor arbeitet
seit geraumer Zeit an einer kommerziellen Produktionslinie der neuesten Generation,
der s.g. Konzentrator-Photovoltaik. In einem auf Nanotechnologie basierenden
Herstellungsverfahren sollen in Zukunft Dreischicht-Solarzellen auf Basis von
so genannten III-V-Halbleitern hergestellt werden, die einen sensationellen
Wirkungsgrad von bis 42% erreichen können. Diese von Spire getauften „Triathlon"
Zellen werden mit Hilfe des Halbleitermaterials Galliumarsenid (GaAs) hergestellt,
das bereits in der Produktion von Dünnschichtzellen auf Indium-Gallium-Arsenid
Basis verwendet wird. Sollte dieses Vorhaben einmal Realität werden, wäre dies
nicht nur Technische Revolution in der Photovoltaiktechnologie, sondern deren
endgültiger Durchbruch. Dieser Tatsache ist sich auch das US-Energieministerium
bewusst und hat Spire im April 2009 eine 3,7Mio. USD schwere Förderung des Projektes
innerhalb der nächsten 18Monate zugesagt.
Doch bis das neue Herstellungsverfahren kommerziell genutzt werden kann, konzentriert
man sich bei Spire weiter auf die Ausweitung der weltweiten Marktpräsenz. Neben
dem rasant wachsenden Chinesischen und heimischen US-Markt feierte man im Sommer
erste Erfolge im noch relativ unerschlossen Indischen Markt. So verkaufte und
installierte das neu gegründete Tochterunternehmen Spire Solar India vor wenigen
Monaten eine Schlüsselfertige Spire Produktionslinie für Solar-Module, mit einer
Kapazität von 12MW/Jahr an den Indischen Mischkonzern Sova Power Limited. Nach
Einschätzung vieler Experten wird Indien in den nächsten Jahren zur weltweiten
Nr. 3 bei Photovoltaikinstallationen aufrücken. Nicht zuletzt das vor kurzem
von der Indischen Regierung beschlossene Solarförderprogramm für private Haushalte,
mit einem Umfang von 15Mrd. USD wird dem Indischen Solarmarkt in Zukuinft einen
kräftigen Aufwind geben.
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Spire entwickelt zur Zeit unter
dem Projekt "Triathlon" ein Herstellungsverfahren mit dem der Wirkungsgrad
von Solarzellen auf bis zu 42% erhöht werden soll.
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Trotz
des weltweit rasanten Wachstums in der Photovoltaikindustrie, befindet sich
Spire noch immer in einer Wirtschaftlichen Berg- und Talfahrt. In den letzten
5Jahren kletterten die Umsätze um knapp 300% auf 68,7Mio. USD im Geschäftsjahr
2008, das man dann nach 2Tiefroten Jahren endlich wieder mit einem Nettogewinn
in Höhe von 4,77Mio. USD (0,56/Aktie) abschließen konnte. Doch bereits im abgelaufenen
1.Halbjahr 2009 rutschte das Unternehmen trotz eines Umsatzplus von +13% auf
33,5Mio. USD, mit einem Nettoverlust in Höhe von 6Mio. USD (0,73/Aktie) wieder
erneut tief in die roten Zahlen. Neben den enormen Forschungs- und Entwicklungskosten
sind es auch die ehrgeizigen Expansionspläne
die sich negativ auf der Gewinnmargen auswirken. Diese zum Teil deutlichen Jahresverluste
haben nun auch Ihre Spuren in den Geschäftsbüchern des Unternehmens hinterlassen.
So verfügte man zum Ende des 2.Quartal 09 nur noch über frei verfügbare finanzielle
Mittel in Höhe von 5Mio. USD, während die langfristigen Verbindlichkeiten auf
2Mio. USD angestiegen sind.
Abhilfe aus dem Finanziellen Engpass soll nun der Anfang September angekündigte
Verkauf des Tochterunternehmens Spire Biomedical schaffen. So will der Amerikanische
Medizingerätehersteller Bard Access Systems für 15Mio. USD in Cash, die auf
die Herstellung von Hämodialyse-Kathetern spezialisierte Spire Biomedical übernehmen.
Zwar verliert Spire Corp. durch den Verkauf seiner Biomedizin Sparte ein bisher
profitables Business, das zum Schluss jedoch nur noch 10% zum Gesamtumsatz beigetragen
hat. Auf der anderen Seite vollzieht das Unternehmen damit den strategischen
Schritt zum reinen Photovoltaikzulieferer und kann nun seine Expansionspläne
ohne große Finanzielle Sorgen vorantreiben.
Einer
der Pioniere und Vorreiter bei der Entwicklung von Photovoltaik - Produktionsverfahren
ist die 1969 gegründete Spire Corporation (NASDAQ:
SPIR) in Bedford / Massachusetts. Das vom amtierenden CEO Roger Little
gegründete Technologierunternehmen ist seit mehr als 25Jahren in der Erforschung
und Entwicklung von Photovoltaiktechnologien tätig und hat maßgeblich zum heutigen
Erfolg der Solarindustrie beigetragen. Dabei hat sich das Unternehmen in den
letzten Jahren auf die Entwicklung von schlüsselfertigen Produktionslinien spezialisiert,
mit denen sich Solarzellen, als auch Einsatzbereite Solarmodule in einem voll
automatisierten Prozess herstellen lassen. Neben dem klassischen Herstellungsverfahren
auf Kristaliner Siliziumbasis bietet Spire seit geraumer Zeit auch Produktionslinien
für Dünnschichtzellen und Module an. Weltweit sind bereits über 150 Photovoltaik-
Fertigungsstraßen aus dem Hause Spire im Einsatz.
Neben diesen Schlüsselfertigen Produktionslinien für Photovoltaikzellen und
Modulen, gehören aber auch eine Reihe von Maschinen, Anlagenequipment und Messinstrumenten
in das Produktportfolio, ohne die eine Produktion von Photovoltaikprodukten
undenkbar wäre. Insbesondere bei den Messinstrumenten wie dem Sonnensimulator
hat sich Spire auch hier in den letzen Jahren eine weltweite Vormachtstellung
erarbeitet.
Fazit:
Photovoltaik gehört die Zukunft. Experten erwarten in den nächsten Jahren ein
noch rasanteres Wachstum im weltweiten Solarmarkt. Nicht zuletzt Dank innovativer
Unternehmen wie der Spire Corp., die mit ihrem technologischen Entwicklungen
die Herstellungskosten für Solarzellen und Module deutlich senken und damit
den Strom aus der Sonne immer attraktiver und wettbewerbsfähiger machen. Mit
bereits über 100Mio. USD an Investitionen und 30 Patenten zur Fertigung von
Solarzellen und - Modulen gehört die Spire Corp. bereits heute mit zu den Marktführern
bei Photovoltaiktechnologien. Erst vor wenigen Tagen wurde das Unternehmen auf
der 24. Europäischen Photovoltaic Solar Energy Messe in Hamburg mit dem SOLAR
Industry Award ausgezeichnet. Spekulativ orientierten Anlegern empfehlen wir,
bei einer aktuellen Marktbewertung von unter 40Mio. USD ($4,79/Aktie)
klar zum Kauf. Auf Grund der viel versprechenden Wachstumsperspektiven und
dem enormen Technologischen Know How rechnen wir innerhalb der nächsten
12Monate mindestens mit einer Kursverdopplung.