Watch the NASDAQ Stock´s - .. Aktien - Empfehlungen und Nachrichten von der US-Technologiebörse
 
| News |
 
         
     
   
© copyright by www.nasdaq-stocks.de
2000-2010
   
Artikel vom 05.05.05
Network Engines Inc. - Auf Sicherheit setzen

Sicherheitslücken, Internetwürmer, Trojaner, Spammails, Hackerangriffe - für Unternehmen gehören diese negativen Nebenerscheinungen im Zeitalter des World Wide Web mit zu den größten wirtschaftlichen Risiken. Allein der weltweit jährliche Schaden durch SPAM bzw. Junk-Mails beläuft sich nach einer Studie des Marktforschungsinstitutes Ferris Research auf über 54Mrd. USD. Der gesamtwirtschaftliche Schaden der durch Hackerangriffe, Trojaner, etc. entsteht, wird auf mehrere 100Milliarden USD pro Jahr beziffert. Zu den wichtigsten Waffen im Kampf gegen die unerlaubten Netzwerkeindringlinge zählen Firewalls und Sicherheitssoftwarelösungen, die als s.g. Verteidigungslinie zwischen dem Internet und dem Firmennetzwerk agiert. Nach einer aktuellen Studie des Researchhaus Infonetics wird der Weltweite Markt für VPN- (Virtuelles Privates Netzwerk) und Firewall- Lösungen bis 2007 ein Volumen von mehr als 3,8Mrd. USD erreichen. Dabei setzt sich zunehmend ein neuer Trend in der IT-Landschaft durch - die s.g. Appliancelösungen. Eine Appliance ist eine perfekt auf Hard- und Software abgestimmte Komplettlösung, die innerhalb kürzester Zeit betriebsbereit beim Kunden eingesetzt werden kann und vor allem im Servermarkt eine immer größere Rolle einnimmt.

Eines der interessantesten Investments in diesem Sektor, ist das 1997 gegründete Unternehmen Network Engines (NASDAQ: NENG) aus Canton / Massachusetts. Network Engines hat sich seit seiner Gründung auf die Entwicklung und Produktion von kleinen und leistungsfähigen Netzwerkservern spezialisiert und dabei eine eigene Mini-Servertechnologie entwickelt, die u.a. von IBM lizenziert wurde. So beruhte der 1999 von Big Blue vorgestellte Mini-Server Netfinity 4000R zum größten Teil auf der Servertechnologie von Network Engines. Anfang 2001 verlor das Unternehmen jedoch immer mehr an Boden und musste sich der übermächtigen Konkurrenz von Cisco und Juniper Networks geschlagen geben. Im Dezember 2002 versuchte das Management mit dem Kauf des Amerikanischen IT- Distributionsspezialisten Tidal Wire Inc. seine Businessaktivitäten auszubauen. Tidal Wire gehörte immerhin mit zu den führenden Vertriebsspezialisten von Speicher- und Netzwerkprodukten in den USA und betreute über 500 Unternehmen. Bereits 1 ½ Jahre nach der Übernahme von Tidal Wire Inc. war die Expansion in das Distributionsbusiness wegen stark fallender Margen jedoch gescheitert. Zwar konnte Tidal Wire 2004 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 48% auf 56,4Mio. USD steigern, gleichzeitig fiel die Rohertragsmarge auf nur noch magere 13,5%, so das der erwirtschaftete Rohertrag von 7,6Mio.USD, trotz der deutlichen Umsatzsteigerung, lediglich das Niveau des Vorjahres erreichte. Im Herbst 2004 zog das Management die Notbremse und kündigte an, das Distributionsbusiness bis Anfang 2005 wieder einzustellen.

Zukunftsträchtige Appliancelösung - Die NS-Serverreihe von Network Engines in Verbindung mit Microsofts ISA 2004 Software
Von nun an, will sich Network Engines wieder voll und ganz auf sein Kerngeschäft, die Entwicklung und Produktion von OEM-Hardware für den Netzwerksicherheitsbereich konzentrieren. Das in diesem Segment das größere Potenzial liegt, zeigt die Entwicklung in den letzten beiden Geschäftsjahren (2003 & 2004), wo sich der Umsatz im Hardware-Segment auf 80,3Mio. USD nahezu verfünffacht hat, während der Rohertrag um knapp 700% auf 16,28Mio. USD anstieg.Mit der 2004 vorgestellten neuen NS-Serverproduktreihe will das Unternehmen in Zukunft wieder zu alter Stärke zurückfinden und konzentriert sich dabei auf den schnell wachsenden Appliance-Markt.

Mit dem US-Softwaregiganten Microsoft hat man sich für dieses Vorhaben einen starken Partner ins Boot geholt.
Network Engines gehört neben Hewlett Packard mit zu den ersten Hardwareherstellern, die Microsofts neue Netzwerk-Sicherheitslösung ISA 2004 (Internet Security and Acceleration) auf ihre Server vorinstallieren und dem Kunden damit eine sofort einsatzbereite und optimierte Netzwerksicherheitskomplettlösung anzubieten. Diese ISA-Server bieten unter anderem Firewalls auf Applikationsebene sowie Proxy-Funktionen für die Nutzung des Internets. Weiterhin wird der Aufbau von Virtual Private Network (VPN)-Verbindungen ermöglicht. Die Vorinstallation der ISA-Software auf die Hardware (Appliancelösung) bietet dem Kunden zum einen, eine perfekt aufeinander abgestimmte Komplettlösung und ist zudem wesentlich kostengünstiger als der Einzelkauf von Server und Software zusammen. Die von Microsoft und seinen OEM-Partnern (u.a. Network Engines) angebotenen Server-Appliances stehen damit in direkter Konkurrenz zu Produkten von Cisco, IBM und Juniper Networks und könnte nach Meinung einiger Analysten, den Milliardenschweren Servermarkt neu aufteilen. Aktuell hat Network Engines 3 verschiedene ISA-Server-Appliances (NS-6200, NS-6300, NS-6400) in seinem Produktprogramm, die sich vor allem an die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen richten.

Neben Microsoft hat Network Engines im November 2004 mit SurfControl einen weiteren, strategisch wichtigen Partner für Appliancelösungen gewinnen können. Das in England gegründete Unternehmen Surf Control gehört zum weltweit führenden Anbieter von Content-Sicherheitslösungen, einem bedeutenden Teilsektor des Marktes für Secure Content Management, der Analystenprognosen zufolge bis 2007 ein weltweites Volumen von 6,5 Mrd. Dollar erreichen wird. Network Engines arbeitet zu Zeit an einer Hardwarelösung, die speziell auf die RiskFilter E-mail Sofware von SurfControl abgestimmt ist. Durch diese OEM-Vereinbarung, agiert Networks Engines in Zukunft in einem weiteren, sehr lukrativen Markt und baut seine Stellung als einer der führenden OEM Appliance-Hersteller aus.
Die Appliance-Server von Network Engines bieteten Unternehmen perfekt abgestimmte Sicherheitslösungen
Fazit: Network Engines sind wieder auf dem Weg nach oben. Die Trennung vom Verlustbringenden Distributionsbusiness sowie die Fokussierung auf den schnell wachsenden Appliance-Markt, ist unserer Meinung nach der richtige Schritt in Richtung Wachstum und Profitlabilität. Zwar schreibt das Unternehmen nach wie vor rote Zahlen, aber die letzten Quartalszahlen zeigen, das man sich auf dem richtigen Weg befindet. Richtig interessant werden die Aktien von Network Engines aber erst, wenn man sich einmal die bilanzielle Situation vor Augen hält. So steht dem schuldenfreien Unternehmen, nach Vorlage der letzten Quartalszahlen, finanzielle Mittel von über 44Mio. USD ($1,17/Aktie) zur Verfügung. Angesichts der aktuellen Marktkapitalisierung von 61Mio. USD ergibt sich unserer Meinung nach auf aktuellem Kursniveau ($1,64/Aktie) eine sehr attraktive Investmentchance bei einem kalkulierbarem Risiko. Wir empfehlen spekulativ ausgerichteten Anlegern bei aktuellen Kursen daher klar zum Kauf. Das Unternehmen steht unserer Meinung nach, mit seiner neuen Businessstrategie vor einem Turnaround. Das große Ziel des Managements bereits im 4.Quartal 05 den BreakEven im operativen Geschäft zu erreichen, scheint angesichts der Entwicklung in den letzten Quartalen, sowie die Erweiterung seines Vertriebsnetzes, für durchaus realistisch, so das wir innerhalb der nächsten 12Monate ein Kursziel von 5-7USD taxieren.
Chart
Kennzahlen
Börse:
NASDAQ
US-Kürzel:
NENG
WKN:
930110
Aktienanzahl:
45,3Mio.
Gewinn & Verlust je Aktie
2008:
(0,22)
2009:
(0,07)
2010:*
0,04
2011:*
0,11
*Schätzung
Kursziel: 4USD
Nachrichten
29.07.10 NEI Inc. steigert im 3.Quartal 10 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +85% auf 61,6Mio. USD. Gleichzeitig erwirtschafte man einen GAAP-Nettogewinn von 672T USD (0,01/Aktie). Auf Non-GAAP Basis lag der Überschuss sogar bei 1,2Mio. USD (0,03/Aktie). Enttäuschend fällt jedoch der Ausblick auf das 4.Quartal 10 aus, in dem das Unternehmen bei Umsätzen von 55-60Mio. USD, nur noch mit einem GAAP-Nettogewinn von bis zu 300T USD rechnet.

29.04.10 NEI Inc. kann im 2.Quartal 2010 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +47% auf 55Mio. USD im Vergleich zum VJ steigern. Gleichzeitig erwirtschaftete man einen GAAP-Nettogewinn von 236T USD (0,01/Aktie), sowie ein Non-GAAP Überschuss von 907T USD (0,02/Aktie).

28.01.10 NEI Inc. kann im 1.Quartal 10 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +18% auf 43,9Mio. USD steigern. Gleichzeitig gelang dem Unternehmen mit einem GAAP-Nettogewinn von 139T USD wieder der Sprung in die schwarzen Zahlen. Der Überschuss auf Non-GAAP Basis lag sogar bei 840T USD. Für das 2.Quartal 10 rechnet das Management mit einem weiteren Umsatzanstieg auf 49-54Mio. USD sowie einen GAAP-Überschuss von bis zu 200T USD.

05.11.09 NEI Inc. übertrifft im 4.Quartal 09 mit einem Umsatz von 40,7Mio. USD seine eigenen Prognosen deutlich. Zudem lag der Nettoverlust auf GAAP-Basis mit 819T (0,02/Aktie) ebenfalls unter den Prognosen. Auf Non-GAAP Basis konnte man sogar wieder einen Überschuss in Höhe von 326T USD erwirtschaften. Damit schließt das Unternehmen das GJ 2009 mit einem Umsatz von 148,7Mio. USD (-25% VJ) sowie einen GAAP-Nettoverlust in Höhe von 3,2Mio. USD (0,07/Aktie) und einen Überschuss auf Non-GAAP Basis von 263T USD ab. Die Bargeldreserven erhöhten sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 21Mio. USD. Für das neue Geschäftsjahr 2010 erwartet das Unternehmen wieder einen deutlichen Umsatzschub und die Rückkehr in die schwarzen Zahlen auf GAAP-Basis.

30.07.09 NEI Inc. meldet für das 3.Quartal 09 einen Umsatz von 33,3Mio. USD sowie einen GAAP-Nettoverlust in Höhe von 1,2Mio. USD (0,03/Aktie). Der Non-GAAP Fehlbetrag lag bei 485T USD (0,01/Aktie).

30.04.09 NEI Inc. muss im 2.Quartal 09 einen Umsatzeinbruch von -32% auf 37,5Mio. USD hinnehmen. Gleichzeitig rutschte man mit einem Nettoverlust auf GAAP-Basis in Höhe von $670.000 (0,02/Aktie) erneut in die roten Zahlen. Auf Non-GAAP Basis konnte man in den letzten 3Monaten dagegen überraschend einen Überschuss von 100.000 USD erwirtschaften und gleichzeitig über 5,2Mio. USD an Bargeld generieren, so das sich die Bargeldreserven auf 18,3Mio. USD erhöhten.

29.01.09 NEI Inc. muss im 1.Quartal 09 einen Umsatzeinbruch um -31,5% auf 37,2Mio. USD hinnehmen. Gleichzeitig rutschte man mit einem Nettoverlust auf GAAP-Basis in Höhe von 466T USD (0,01/Aktie) in die roten Zahlen. Auf Non-GAAP erzielte man dagegen überraschend einen leichten Überschuss in Höhe von 312T (0,01/Aktie).

06.11.08 NEI Inc. steigert im 4.Quartal 08 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +17% auf 40,9Mio. USD. Gleichzeitig rutschte das Unternehmen mit einem Nettoverlust in Höhe von 9,7Mio. USD (0,22/Aktie) überraschend tief in die roten Zahlen. Allerdings sind in diesem Fehlbetrag Abschreibungen und einmalige Aufwendungen in Höhe von 8,7Mio. USD enthalten. Auf Non-GAAP Basis konnte das Unternehmen immerhin noch einen Überschuss in Höhe von 299T USD (0,01/Aktie) generieren. Damit schließt NEI das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von 197Mio. USD sowie einen Nettoverlust in Höhe von 8,47Mio. USD (0,19/Aktie) ab.

31.07.08 NEI Inc. kann im 3.Quartal 08 seinen Umsatz um +68% auf 47Mio. USD steigern, verfehlte damit aber dennoch die eigenen Prognosen von 50-54Mio. USD deutlich. Gleichzeitig rutschte das Unternehmen mit GAAP-Nettoverlust von 283T USD (0,01/Aktie) wieder in die roten Zahlen. Auf Non-GAAP Basis konnte man dagegen einen Überschuss in Höhe von 669T USD (0,01/Aktie) verzeichnen.

12.06.08 Der Vorstand des Appliance Spezialisten NEI hat ein 5Mio. USD schweres Aktienrückkaufprogramm genehmigt. Der Rückkauf soll über einen nicht genannten Zeitraum erfolgen.

13.03.08 Aus Network Engines wird NEI. Der Appliance-Spezialist Network Engines hat sich in NEI Inc. umbenannt. Die neue New Corporate Identity reflektiert nach Angaben des Unternenmens die Erschließung neuer Märkte und Produkte, die u.a. aus der im letzten Jahr erfolgten Übernahme der Alliance Systems resultiert.

08.11.07 Engines steigert im 4.Quartal 07 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +12% auf 35,1Mio. USD und erzielte dabei einen GAAP- Nettogewinn von 1,8Mio. USD (0,04/Aktie). Der ProFroma Überschuss kletterte im Schlussquartal um +600% auf 2,4Mio. USD im Vergleich zum Vorjahr und lag ebenfalls deutlich über den eigenen Prognosen. Damit schließt das Unternehmen das GJ 07 mit einem Umsatz von 119,6Mio. USD sowie einem GAAP- Nettogewinn in Höhe von 2,5Mio. USD (0,06/Aktie) deutlich über dem Vorjahr ab.

10.10.07 Network Engines übernimmt für 40Mio. USD das private IT- Technologieunternehmen Alliance Systems. Die in Plano / Texas ansässige Alliance Systems hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von ausfallsicheren Server-Systemen für die Telekommunikationsindustrie spezialisiert und betreut zur Zeit über 250Kunden weltweit. In den ersten 9Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschafte das Unternehmen bei einem Umsatz von 79Mio. USD einen operativen Gewinn von 2Mio. USD. Durch die Übernahme wird Network Engines nicht nur in neue Märkte eintreten sondern gleichzeitig seinen Jahresumsatz auf mehr als 200Mio.USD steigern. Netwwork Engines CEO Greg Shortell erwartet zudem eine starke positive Auswirkung auf die zukünftige Gewinnentwicklung des Unternemens.

09.11.06 Network Engines kann im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2006 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +35% auf 31,3Mio. USD steigern. Gleichzeitig verringerte sich der GAAP- Nettoverlust auf nur noch 258T USD (0,01/Aktie) und lag damit deutlich unter den eigenen Prognosen. Damit schließt das Unternehmen das GJ 2006 mit einem Umsatz von 118,7Mio. USD sowie einem Nettoverlust von 5,4Mio. USD (0,14/Aktie) deutlich besser als im Vorjahr ab.

21.07.05 Network Engines melden für das 4.Quartal 05 einen Umsatz von 23,1Mio. USD und einen GAAP-Nettoverlust in Höhe von 11,1Mio. USD (0,29/Aktie). In diesem Fehlbetrag ist jedoch eine Abschreibung in Höhe von 8Mio. USD enthalten. Für das abgelaufene GJ 2005 ergibt sich somit ein Jahresnettoverlust von 15,6Mio. USD (0,42/Aktie) bei einem Gesamtumsatz von 98,1Mio. USD.
Web nasdaq-stocks.de
 
Das sich die Fokussierung auf das wachstumsstarke OEM-Appliance Business als richtiger Schritt herausstellt, zeigen die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2005, in dem das Unternehmen den OEM-Hardware Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10% auf 46Mio. USD steigern konnte. Dabei erzielte Network Engines im 2.Quartal 05 eine Rohertragsmarge von 21,6%, so das der Nettoverlust mit 1,1Mio. USD (0,03/Aktie) deutlich niedriger ausgefallen ist, als von Analysten prognostiziert. Ziel des Management ist es, noch im 4.Quartal 05 auf operativer Seite, wieder einen Gewinn zu erwirtschaften. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung, ist der Auf- und Ausbau der weltweiten Vertriebsaktivitäten. Bisher konzentrierte sich das Unternehmen mehr oder weniger auf den nordamerikanischen Markt. Mit dem im März 2005 unterzeichneten 1jährigen exklusiven Vertriebsabkommen mit dem führenden europäischen IT-Distributor InTechnology Inc. wurde ein wichtiger Grundstein, für einen erfolgreichen europäischen Markteintritt gelegt. Zudem soll der im April 2005 neu ernannte General Manager Gareth Green, dank seiner jahrelangen Erfahrung im IT-Sektor (u.a. war er Vertriebsmanager bei Juniper Networks) die Vertriebsaktivitäten in Europa und Asien weiter auf- und ausbauen.
Buch-Tipp
Auf der Suche nach dem roten Tycoon.
Chinas kapitalistische Revolution

(Gebundene Ausgabe)
von Oliver August


Intensiv, spannend und authentisch: Oliver August erzählt, wie China wirklich ist. Die abenteuerliche Suche nach Chinas einflussreichstem Tycoon, der sich mit der politischen Führung überwarf und untertauchte. Eine brillant erzählte, spannende Geschichte über Chinas widersprüchlichen Aufbruch ins 21. Jahrhundert. Als der Times-Korrespondent Oliver August 1999 nach Peking kommt, hört er bald von Lai Changxing, der wie kein anderer Chinas kapitalistische Revolution verkörpert: Geboren als Sohn armer und ungebildeter Bauern, wurde er mit Öl-, Auto- und Zigarettengeschäften einer der reichsten Männer des Landes, in dessen Haus auch hohe Politiker ein und aus gingen. Er war der heimliche Herrscher von Chinas Wirtschaft und hat mehr als jeder
andere getan, um das Land dem internationalen Handel zu öffnen. Bis ihn sein Glück verließ, er bei der KP in Ungnade fiel und wegen der Verwicklung in den größten Fall von Schmuggel und Korruption in der Geschichte Chinas untertauchen musste. Auf der Suche nach Lai reist August quer durch China. Er dringt in Regionen vor, in der kaum Ausländer leben, sieht Dinge, von denen man im Westen nichts weiß, trifft Menschen, die ihm das wirkliche China nahe bringen. Ein Land voller Widersprüche: Arbeitslager stehen neben Luxusvillen, das Banner »Nur der Sozialismus kann China retten« hängt an High-Tech-Fabriken, und Menschen mit ungeheurem Freiheitswillen sind gleichzeitig obrigkeitshörig. >>>