Chart
Kennzahlen
Börse:
NASDAQ
US-Kürzel:
DIVX
WKN:
A0KFQE
Aktienanzahl:
33,3Mio.
Gewinn & Verlust je Aktie
2007:
0,26
2008:
0,30
2009:
0,00
2010:*
0,07
*Schätzung
Kursziel: k.A.
Nachrichten
02.06.10 Der Authoring-Spezialist Sonic Solutions und der Videokomprimierungsspezialist DivX haben sich auf einen Firmenzusammenschluss geeinigt. Demnach erhalten DivX Aktionäre je Anteil $3,75 in Bar, sowie 0.514 Sonic Solutions Aktien. Damit zahlt Sonic Solutions insgesamt 323Mio.USD für DivX, was einem Aufschlag von +41% zum vergangenen Schlusskurs entspricht. Die Übernahme soll nach Zustimmung der Aktionäre bis Ende September 2010 abschlossen werden.

28.04.10 DivX kann im 1.Quartal 2010 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +24% auf 23,3Mio. USD steigern. Gleichzeitig erwirtschaftete man wieder einen GAAP-Nettogewinn von 1,3Mio. USD (0,04/Aktie), sowie einen Non-GAAP Überschuss von 3,2Mio. USD (0,10/Aktie). Für das 2.Viertel rechnet das Unternehmen mit Umsätzen von 17-18Mio. USD, sowie einem GAAP-Nettoverlust zwischen 6-8Cent/Aktie.

03.03.10 DivX muss im 4.Quartal 09 einen Umsatzrückgang von -14% auf 20Mio. USD hinnehmen. Gleichzeitig rutschte das Unternehmen mit einem Nettoverlust von 34T USD in die roten Zahlen. Auf Non-GAAP Basis konnte dagegen ein Überschuss von 2,3Mio. USD (0,07/Aktie) erwirtschaftet werden, das man die Analystenschätzungen um 5Cent/Aktie geschlagen hat. Damit stehen für das abgelaufene GJ 2009 ein Umsatz von 70,6Mio. USD sowie ein GAAP-Nettogewinn von 131T USD in den Büchern. Die finanziellen Mittel stiegen zum Ende des GJ auf 144Mio. USD.



09.11.09 DivX muss auch im 3.Quartal 09 einen Umsatzrückgang von -32% auf 16,6Mio. USD im Vergleich zum VJ hinnehmen. Gleichzeitig erzielte man dank einmaliger Sondereinnahmen aus einem Rechtsstreit einen Nettogewinn auf GAAP Basis von 4Mio. USD (0,12/Aktie). Auf NonGAAP Basis musste man dagegen einen Fehlbetrag in Höhe von 319T USD (0,01/Aktie) verbuchen.

02.09.09 DivX übernimmt für umgerechnet 15Mio. USD die AnySource Media LLC, einen führenden Entwickler für die Implementierung von Video-on-Demand- und E-Commerce- Anbindungen in HDTV-Geräten, Blue Ray Playern und Mobiltelefonen. Mit der Streamingplattform von AnySource will DivX seine eingeschlagen Aktivitäten im HDTV Bereich weiter ausbauen. Die Übernahme wird sich mit zusätzlichen Kosten von 1,3Mio. USD (0,02/Aktie) auf das Geschäftsjahr 2009 auswirken.

04.08.09 DiVX Inc. muss im 2.Quartal 09 einen Umsatzrückgang von -29% auf 15,2Mio. USD im Vergleich zum VJ hinnehmen. Gleichzeitig rutschte das Unternehmen mit einem Nettoverlust in Höhe von 2,4Mio. USD (0,07/Aktie) in die roten Zahlen. Auf Non-GAAP Basis lag der Fehlbetrag mit 91T USD (0,00(Aktie) nahezu am BreakEven und damit deutlich unter den Analystenschätzungen von -4Cent/Aktie.

07.05.09 DiVX Inc. muss im 1.Quartal 09 einen Umsatzrückgang von -26% auf 18,7Mio. USD im Vergleich zum VJ hinnehmen. Gleichzeitig rutschte das Unternehmen mit einem Nettoverlust auf GAAP-Basis in Höhe von 1,4Mio. USD (0,04/Aktie) wie erwartet in die roten Zahlen. Auf Non-GAAP Basis konnte man dagegen einen Überschuss in Höhe von 1,2Mio. USD (0,04/Aktie) erzielen und damit die Analystenschätzungen um 3Cent/Aktie schlagen. Für das 2.Quartal 09 rechnet das Management bei Umsätzen von 14-15Mio. USD erneut mit einem GAAP-Nettoverlust zwischen 8-10Cent/Aktie.

09.03.09 DivX Inc muss im 4.Quartal 08 einen Umsatzrückgang von -5% auf 23,2Mio. USD im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Gleichzeitig sank der GAAP-Nettogewinn um -31% auf 2,56Mio. USD (0,08/Aktie), lag aber dennoch 3Cent/Aktie über den Analystenschätzungen. Der Überschuss auf Non-GAAP Basis lag bei 4,6Mio. USD (0,14/Aktie). Vor allem der vorzeitige Ausstieg des Vertriebspartners Yahoo hat wesentlich zum Umsatz- und Ergebnisrückgang im Schlußquartal beigetragen. Dennoch schließt das Unternehmen das GJ 08 mit einem Umsatz von 93,3Mio. USD (+10% VJ) sowie einem GAAP-Nettogewinn in Höhe von 10Mio. USD (0,30/Aktie) und einen NonGAAP Basis von 19,7Mio. USD (0,59/Aktie) über dem Vorjahr ab.

30.10.08 DivX steigert im 3.Quartal 08 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +11% auf 24,4Mio. USD. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen einen Nettogewinn auf GAAP-Basis in Höhe von 3,3Mio. USD (0,10/Aktie), während der Überschuss auf Non-GAAP Basis bei 5,4Mio. USD (0,16/Aktie) lag.

10.06.08 Die DivX Inc. schließt eine neue Lizenzvereinbarung mit dem US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) ab. So wird in Zukunft die DivX Technologie in der von AMD entwickelten Multimedia-Prozessorfamilie Imageon integriert. Mit inzwischen über 250Millionen ausgelieferten Prozessoren, der vor allem in Mobiltelefonen und PDA´s eingesetzt wird, gehört AMD mit zu den führenden Marktplayern bei Mikorchips für den Mobilen Endgerätemarkt. Durch diese Vereinbarung werden in Zukunft verstärkt Handy´s und PDA´s in der Lage sein, Hochauflösende Videos im DiVX Format wiederzugeben. Für DiVX ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, seine Komprimierungstechnologie auch auf dem Mobilen Endgerätemarkt fest zu etablieren.

 
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2000-2010

Die vor 3 Jahren gegründete Videoplattform YouTube hat die Welt verändert, zumindest die im Cyberspace. Die inzwischen von Google kontrollierte Videoplattform erreicht nach aktuellen Schätzungen allein in den USA einen Marktanteil von über 70% bei den amerikanischen Online Video Portalen. Nicht zuletzt der immense Erfolg von YouTube hat das Thema rund um die digitale Distribution von Multimedialen Inhalten, speziell Videos zu einer neuen Goldgräberstimmung aufkommen lassen. Das Web 2.0 war geboren und soll in Zukunft die Kassen im World Wide Web kräftig klingeln lassen. Um jedoch Videoinhalte in akzeptabler Qualität über das Internet zu verbreiten, bedarf es vor allem einer ausgeklügelten Komprimierungstechnologie. Denn selbst im Zeitalter von Hochgeschwindigkeitszugängen via DSL und Kabel, reicht die Bandbreite für unkomprimierte Videoinhalte in gewohnter DVD- bzw. TV Qualität bei weitem nicht aus, und würde zudem die gesamte Internet-Infrastruktur überlasten. Als Retter für eine erfolgreiche digitale Video-Distribution über das Netz gelten s.g. Video Codec´s, die entsprechende Videoinhalte ohne nennenswerte Qualitätseinbußen so stark komprimieren, das sie selbst bei geringen Bandbreiten abrufbar sind.

Einer der Pioniere solcher Video-Komprimierungstechnologien ist das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen DivX Inc. mit Sitz im Sonnigen San Diego / Kalifornien. Mit seinem eigenen DivX Format, das inzwischen in der modernen Unterhaltungselektronik nicht mehr wegzudenken ist, hat man sich innerhalb kürzester Zeit zu den Marktführern von Videokompressionstechnologien katapultiert. Mehr als 200 Gerätehersteller, darunter namhafte Unternehmen wie SONY, Philips, LG Electronics, Pioneer, Toshiba und Samsung haben inzwischen die DivX-Technologie lizenziert und in ihre Geräte integriert. Unternehmensangaben zufolge, wurden bis heute bereits über 100Millionen Geräte weltweit mit dem bekannten DivX Logo verkauft. Marktforscher gehen davon aus, das in den letzten Jahren knapp 40% aller weltweit verkauften DVD-Player mit der DivX-Technologie ausgestattet waren. Diesen grandiosen Erfolg versucht DivX nun verstärkt auch auf andere Produkte und Märkte zu übertragen. Ein erster großer Schritt in diese Richtung war die jüngste DivX- Zertifizierung für SONY´s Videospielkonsole Playstation3, die auch als Blue-Ray DVD-Player genutzt werden kann. Neben dem Playstation3 Deal unterzeichnete das Unternehmen zudem, ein in der Branche viel beachtetes Online-Distributionsabkommen mit Sony Pictures Entertainment. Beobachter gehen davon aus, das SONY seinen angekündigten Service für Filmdownloads und Fernsehprogramme über das Playstation3 Netzwerk (PSN), mit der Komprimierungstechnologie aus dem Hause DivX anbieten wird. Spekulationen zu Folge verhandelt auch Erzrivale Microsoft seit geraumer Zeit über eine DivX- Zertifizierung für seine Next Generation Spielkonsole XBOX 360. Nicht zuletzt durch die erfolgreiche DivX Zertifizierung der Playstation 3, sieht DivX vor allem im noch jungen Blue-Ray DVD-Player Markt ein enormes Wachstumspotenzial. Nach dem jüngsten Scheitern des Konkurrenzformates HD-DVD, steht einem Boom des Hochauflösenden Blue-Ray Formates wohl nichts mehr im Weg. So können mit Hilfe der DivX-Technologie bis zu 25Stunden Videomaterial in DVD-Qualität auf einer einzigen Blue-Ray Disc gespeichert und wiedergeben werden. Neben SONY haben bereits weitere, führende Hersteller wie Panasonic, Philips, Samsung und Denon entsprechende DivX- Lizenzen für ihre Blue-Ray Abspielgeräte erworben.

Neben dem klassischen Home- Entertainment Markt versucht DivX seine Technologie auch im bisher wenig beachteten Car-HiFi Markt fest zu etablieren. Inzwischen sind nach eigenen Angaben bereits über 200Gerätemodelle aus dem Car-Hifi Sektor mit dem DivX Zertifikat ausgestattet. Neben bekannten Herstellern wie Alpine, Pioneer, Visteon, JVC und Kenwood konnte man auch große Automobilhersteller wie BMW, Mercedes, Volvo, Honda, Saab, Toyota und Ford von seiner Technologie überzeugen. Ebenfalls viel versprechend ist der geplante Einstieg in den TV-Markt, durch ein im Januar 2008 unterzeichnetes Lizenzabkommen mit dem Chiphersteller AMD. Dessen Xilleon™ Prozessoren, die vor allem für den Einsatz in HDTV-Geräten und Settop-Boxen konzipiert sind, werden nun ebenfalls mit dem DivX- Zertifikat ausgestattet. Neben AMD, hatte zuvor bereits der Kalifornische Chiphersteller Broadcom Corporation eine DiVX- Lizenzvereinbarung für verschiedene Mikrochip Modelle für den TV-Geräte Markt unterschrieben.

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Artikel vom 09.05.08
DivX Inc. - The Simplifying of Video Experience
Weltweit wurden bis heute bereits über 100Millionen Geräte für die DivX Komprimierungs-Technologie lizenziert
So benötigen H264 Codierte Videoinhalte, bei vergleichbarer Qualität, nur noch die Hälfte der Bitrate und damit knapp 50% weniger Datenvolumen als das MPEG-2 Format. Branchengrößen wie Apple und Adobe waren von dem neuen Videokomprimierungsstandard so überzeugt, das sie ihn in ihre Multimedialen Softwareanwendungen wie den Flash- und Quick Time Player integriert haben. Nicht zuletzt diese Unterstützung führte zum großen Erfolg des neuen Videokompressionsstandard im Internet. Als Konsequenz dieser beiden Entwicklungen, sah DivX Inc. sein Vorhaben, den eigenen Standard auch um Internet zu etablieren als gescheitert an und zog Ende letzten Jahres die Reißleine, die im März 2008 zur endgültigen Abschaltung des verlustbringenden Videoportals Stage6 führte.

Mit dem Scheitern von Stage6 und der Erkenntnis, das wohl dem MPEG-4 AVC (H.264) Standard die Zukunft im Online-Video Streaming gehören wird, gelang DivX jedoch im November 2007 mit der Übernahme des Videokomprimierungsspezialisten MainConcept ein strategisch wichtiger Schachzug. Mit der 1993 in Aachen gegründeten deutschen MainConcept AG holt man sich in Stück der neuen Multimedialen Zukunft direkt ins eigene Haus. So zählt die übernommene MainConcept mit zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung von Hoch-Qualitativen Videocodec- Technologien für zahlreiche Einsatzbereiche wie Broadcast, Film, Verbraucherelektronik, Computer-Software, medizinische Anwendungen und Videoüberwachung/Sicherheit. Speziell beim neuen H264 Standard liefert MainConcept nicht nur die schnellste und qualitativ beste Lösung, sondern gilt in der Branche auch als weltweiter Marktführer. So wurde auch in diesem Jahr, die H264 Videokomprimierungslösung aus dem Hause MainConcept, beim jährlich durchgeführten Benchmark-Test für H264-Codec-Implementierungen der Moskauer Staatsuniversität, als Testsieger ausgezeichnet. Zum großen Kundestamm von MainConcept zählen Branchengrößen wie Leitch/Harris, Microsoft, mobiTV, Sonic Solutions, Sony und Panasonic. Wichtigster Kunde ist jedoch das US-Softwareunternehmen Adobe, das mit seinem Flash Player, nicht zuletzt wegen YouTube die von Anfang auf auf die FlashPlayer Lösung von Adobe setzten, eine inzwischen dominierende Marktstellung für Videostream -Anwendungen einnimmt. Auch für seine aktuelle Version des Flash Players lizenzierte Adobe die H264 Codelösung von MainConcept, so das man nun in der Lage ist, erstmals auch Videoinhalte im Hochauflösenden MPEG4 Format wiederzugeben.

Und während die nach wie vor eigenständig agierende Tochtergesellschaft MainConcept ihre Marktposition im Bereich der H264 Videokomprimierungslösungen weiter ausbaut, kann sich DivX Inc. nun wieder voll und ganz auf sein lukratives Hardware-Lizenzgeschäft konzentrieren, das immerhin über 70% zum Gesamtumsatz beiträgt. Die nach wie vor Marktbeherrschende Dominanz und die weiter steigende Beliebtheit der DivX-Technologie innerhalb der Unterhaltungselektronik zeigt sich auch den Geschäftszahlen des Unternehmens. In den letzten 5Jahren konnte DivX Inc. seinen Umsatz mehr als verzehnfachen und erzielte im kürzlich abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 mit 85Mio. USD (+41% zum Vorjahr) einen neuen Rekordumsatz. Weniger erfreulich sah jedoch die Gewinnentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 aus. Obwohl die GrossProfit Marge erneut, um mehr als 1% auf 94,6% gestiegen ist, brach der GAAP- Nettogewinn um -44% auf nur noch 9,2Mio. USD (0,26/Aktie) ein. Hauptgrund für diesen dramatischen Ergebnisrückgang waren vor allem die sich mehr als verdoppelten Kosten für den laufenden Geschäftsbetrieb (Selling, General und Administrative), die zum großen Teil auf die Videoplattform Stage6 zurückzuführen sind. Zwar wies das Unternehmen für Stage6 keine detaillierten Zahlen in seinem Jahresabschlussbericht aus, Branchenexperten bezifferten die jährlichen Kosten für die Videoplattform auf bis zu 20Mio. USD. Die Schließung von Stage6 Anfang des Jahres, wird sich jedoch auch noch auf das laufende Geschäftsjahr 2008 negativ auf der Ergebnisseite auswirken, wie die jüngsten Quartalszahlen belegen. Zwar startete das Unternehmen im 1.Quartal 08 mit einem erneuten Umsatzplus von +24% auf 25Mio. USD. Doch während der ProForma Überschuss ebenfalls deutlich um +29% auf 6,23Mio. USD zulegen konnte, lag der Nettogewinn mit 2,48Mio. USD ($0,07/Aktie), nicht zuletzt wegen der Stage6 Abschreibungen weit unter dem Vorjahr. Dennoch rechnet das Management bereits in diesem Jahr mit einer Trendwende bei den Nettoeinnahmen und hob seine Prognosen für das laufende Jahr an. So soll bei Umsätzen zwischen 95-100Mio. USD, der GAAP-Nettogewinn auf 24-30Cent/Aktie steigen und damit wieder über dem Vorjahresergebnis liegen. Der ProForma Überschuss könnte mit 52-58Cent/Aktie ebenfalls das Vorjahresergebnis ($0,57/Aktie) übertreffen.

Fazti:
Nach dem gescheiterten Versuch, mittels seiner eigenen Videoplattform Stage6, die DivX-Technologie auch im Internet, speziell bei Web2 Anwendungen zu etablieren, konzentriert sich das Unternehmen nun wieder verstärkt auf sein erfolgreiches Hardware- Lizenzgeschäft. Das hier das Marktpotenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist, zeigen die zahlreichen neuen Lizenzabkommen in den ersten 3Monaten des neuen Jahres. Mit der Übernahme des deutschen Videokomprimierungsspezialisten MainConcept ist DivX nach dem Desaster mit der eigenen Stage6 Plattform, zudem ein kleiner Geniestreich gelungen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Multimedialen Inhalten über das Internet, gehören Hochauflösende Videokomprimierungstechnologien wie das MPEG-4 AVC (H.264) und DivX Format wie „Die Butter zum Brot„. Auf Fundamentaler Seite stehen die Aktien des Unternehmens zudem besser da denn je. Neben den langfristig hervorragenden Wachstumsperspektiven, verfügt das schuldenfreie Unternehmen mit 132Mio. USD ($4/Aktie) an finanziellen Mitteln, über eine prall gefüllte Kriegskasse. Ein im März diesen Jahres beschlossenes Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 20Mio. USD, soll zudem das verloren gegangene Vertrauen der Anleger zurückgewinnen und den Shareholder Value wieder deutlich steigern. Wir empfehlen langfristig orientierten Anlegern bei aktuellen Kursen von unter 9USD daher klar zum Kauf und sehen innerhalb der nächsten der 12Monate ein Kurspotenzial von +80-100%.
Nach dem sich das DivX- Format innerhalb kürzester Zeit im weltweiten Unterhaltungselektronikmarkt erfolgreich etabliert hat, wollte DivX diesen Erfolg auch auf das Internet, speziell auf Web2.0 Anwendungen übertragen. Doch statt das DivX-Format im World Wide Web fest zu etablieren, musste das Unternehmen hier eine empfindliche Niederlage einstecken. So sollte die Ende 2006 ins Leben gerufene Videoplattform Stage6, den Siegeszug des DivX- Formates fortsetzen und ihn als marktbeherrschenden Komprimierungsstandard für Web2 Videolösungen etablieren. Zwar gehörte Stage6 mit bis zu 20Millionen Besuchern im Monat mit zu den erfolgreichsten Videoplattformen, doch dieser Erfolg hatte für das Unternehmen einen hohen Preis. So explodierten die Kosten in 2stelliger Millionenhöhe, ohne das nennenswerte Einnahmen generiert werden konnten. Ferner sah sich DivX einer 30Mio. USD schweren Schadensersatzklage der Universal Music Group wegen Copyrightverletzungen ausgesetzt.

Neben diesem finanziellen Desaster, kämpfte man zudem mit einem neuen, mächtigen Videokompressionsformat, dem MPEG-4 Advanced Video Coding Standard, der in Branchenkreisen auch als H.264 bezeichnet wird. Die 2003 als einheitlicher Industriestandard definierte Videokompression H264, beruht zum großen Teil auf das Vorgängerformat MPEG-2 (H.262), erreicht jedoch eine etwa dreimal so hohe Codiereffizienz.
Buch-Tipp

Backstage Wall Street
(Gebundene Ausgabe incl. DVD)

von Markus Koch

Markus Koch
, seit über elf Jahren an der New York Stock Exchange zuhause, stellt die Menschen vor, die das Rad des amerikanischen Kapitalismus in Schwung halten. Dabei zeigt sich die Wall Street, wie sie (fast) keiner kennt: Als Ort, an dem Freundschaft und Tradition, Witz und Humor einen festen Platz haben. Klar, geht es dort auch aber eben nicht nur um Geld und Macht. Bewusst lenkt der bekannte Börsenbeobachter die Aufmerksamkeit auf die Menschen abseits des Aktienhandels. Auf Martin, den Tischler, der das weltberühmte Börsenparkett in Schuss hält, oder Jerry,

den Friseur, der die Broker mit Opernmusik im Kampf um den besten Aktienkurs anfeuert. Zusammen mit dem Fotografen Dirk Eusterbrock schuf Markus Koch ein detailreiches, überraschendes und spannendes Porträt der Börse, das Orte und Szenen zeigt, die bisher Insidern vorbehalten waren. So unterhaltsam war die Wall Street schon lange nicht mehr!

DVD:
Beiliegend zu dem Bildband stellt Markus Koch die Broker und Menschen der Wall Street in einer fast einstündigen TV-Dokumentation vor. Als würde der Zuschauer und Leser selbst auf dem Sofa im Handelsraum der Börse sitzen, werden private Einblicke in das Leben der dort arbeitenden Menschen gewährt. In der auch einzeln erhältlichen DVD berichtet außerdem der Baumagnat Donald Trump über die Veränderungen in New Yorks Finanzdistrikt.
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