Chart
Kennzahlen
Börse:
NASDAQ
US-Kürzel:
DSTI
WKN:
A0BMFR
Aktienanzahl:
4Mio.
Gewinn & Verlust je Aktie
2007:
(2,09)
2008:
(0,79)
2009:
(0,75)
2010:*
(0,09)
*Schätzung
Kursziel: 5USD
Nachrichten
11.05.10 DayStar Technologie wird zum 12.05.2010 einen Reverse-Split im Verhältnis von 1:9 durchführen. Damit will das Unternehmen die Weiterführung an der Technologiebörse NASDAQ sichern. Die Aktien verringern sich durch den Split auf 4Mio. Stück.

19.03.10 DayStar Technologies beenden das GJ 2010 mit einem Nettoverlust von 25Mio. USD (0,75/Aktie). Die Cash-Reeserven lagen zum Ende des Geschäftsjahres bei 17T USD, dem gegenüber langfristige Verbindlichkeiten von 3,8Mio. USD stehen.

09.11.09 DayStar Technologies meldet auch für das 3.Quartal 09 einen Nettoverlust, in Höhe von 6,2Mio. USD (0,18/Aktie). Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben noch über finanzielle Mittel in Höhe von 1,7Mio. USD, der jedoch nicht ausreichen wird, seine im Bau befindliche kommerzielle Produktionslinie fertig zu stellen. Bisher konnte das Unternehmen aber noch keinen neuen Investor finden. Ohne neues Kapital drohe dem Unternehmen der Bankrott und die damit verbundene Veräußerung aller Vermögenswerte

12.05.09 DayStar Technologies meldet für das 1.Quartal 09 erneut einen massiven Nettoverlust in Höhe von 7,65Mio. USD (0,23/Aktie). Gleichzeitig verringerte sich der Bargeldbestand auf nur noch knapp 6,5Mio. USD.

16.03.09 DayStar Technologies melden für das 4.Quartal 08 einen Nettoverlust in Höhe von 7,8Mio. USD (0,23/Aktie) und schließt damit das Geschäftsjahr 2008 mit einem Fehlbetrag in Höhe von 26,3Mio. USD (0,79/Aktie) ab. Die finanziellen Mittel verringerten sich gleichzeitig, deutlich auf 17,1Mio. USD.



30.04.08 DayStar Technologies kann im 1.Quartal des neuen Geschäftsjahres 2008 seinen Verlust deutlich auf 4,5Mio. USD (0,14/Aktie) senken. CEO Dr. Stephan DeLuca verkündete weitere, wichtige Fortschritte beim Aufbau der ersten kommerziellen 25MW Produktionsstraße für Dünnschichtsolarmodule.

07.03.08 DayStar Technologies meldet für das abgelaufene GJ 2007 einen Nettoverlust in Höhe von 36,1Mio. USD (2,09/Aktie). In diesem Fehlbetrag sind jedoch nicht Bargeldwirksame Aufwendungen in Höhe von 21,1Mio. USD enthalten. Dank der jüngsten Kapitalerhöhung konnte das Unternehmen seine finanziellen Mittel deutlich auf über 61Mio. USD ausbauen, so das die Fertigstellung der ersten kommerziellen 25MW Produktionsanlage gesichert ist. Ferner unterzeichnete das Unternehmen eine Kooperation- und Vertriebsvereinbarung mit der deutschen Juwi Solar GmbH. So wird der deutsche Spezialist für Alternative Energien, DayStar Technologie bei der Kommerzialisierung der CIGS- Dünnschicht Modulen helfen und will zudem bis zu 25% der Produktionsmenge bis in Jahr 2011 abnehmen.

15.11.07 DayStar Technologies kann im 3.Quartal 07 seinen Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr um -40% auf 3,8Mio. USD (0,25/Aktie) senken. Zur Zeit befindet sich das Unternehmen im Aufbau seiner ersten kommerziellen Produktionsstraße für Photovoltaik-Module aus CIGS -Zellen mit einer Gesamtleistung von 25MW. Eine am 31.10.07 durchgeführte Kapitalerhöhung brachte DayStar über 68Mio. USD an zusätzlichen finanziellen Mitteln, die für den Aufbau und Start der Produktion benötigt werden.

04.08.07 DayStar Technologies muss im 2.Quartal 07 erneut einen Verlust, in Höhe von 6,3Mio. USD (0,48/Aktie) ausweisen. Zur Zeit ist das Unternehmen mit dem Aufbau seiner ersten kommerziellen 25MW Fertigungsstraße in Santa Clara / Kalifornien beschäftigt, in der Ende 2007 die ersten CIGS-Testmodule vom Band laufen sollen. Die kommerzielle Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen wird sich nach Angaben des Managements auf das 2.Halbjahr 2008 verschieben. Ferner hat man mit den beiden Hauptinvestoren LC Capital Master Fund und Lampe, Conway & Co. eine neue Kreditvereinbarung abgeschlossen, die eine 25Mio. USD Finanzierung ermöglicht.

 
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2000-2009
   

Die weltweite Nachfrage nach Elektrizität wird in den nächsten 20Jahren dramatisch ansteigen. Das US-Energieministerium geht in einer aktuellen Studie davon aus, das sich der Verbrauch der Weltnettoelektrizität bis 2025 auf über 26.000 Milliarden Kilowattstunden fast verdoppeln wird. Im Zeichen des Klimawandels und knapp werdender Rohstoffe wie Erdöl und Kohle geht der Trend in der Elektrizitätsgewinnung langsam aber sich in Richtung alternativer Energien. Einer der größten Hoffnungsträger in der noch jungen Branche ist die Solarindustrie. In den letzten 5Jahren stieg der weltweite Absatz von Solarmodulen um über 40% pro Jahr und erreichte 2005 bereits ein Markvolumen von mehr als 12Milliarden USD. Aktuellen Prognosen zu Folge wird dieser Trend in den nächsten Jahren weiter anhalten und das weltweite Markt für Solarmodule bis 2010 auf über 70Milliarden USD ansteigen.

Laut dem Branchen nahen Marktforschungsunternehmen Solarbuzz wird z. Zeit bei über 94% der weltweit hergestellten PV-Module kristallenes Silizium als Grundmaterial in der Produktion verwendet. Zwar ist Silizium als Rohstoff nahezu unbeschränkt vorhanden, das Problem ist jedoch eine nötige Reinheit von 99,9999 % um es in der Elektronik- und Photovoltaikindustrie einsetzen zu können. Auf Grund von sehr hohen Anfangsinvestitionen sowie langen Bauzeiten für die notwendigen Reaktoren gibt es weltweit nur eine Handvoll Firmen die in der Lage sind, das benötigte Reinsilizium in großen Mengen herzustellen. Die zunehmenden Produktionssteigerungen in der boomenden Solarzellenbranche führte in letzter Zeit nicht nur zu ersten Lieferengpässen für Reinsilizium sondern auch zu einem dramatischen Preisanstieg. So hat sich der Preis für 1Tonne Silizium in den letzten Jahren nahezu verzehnfacht und damit die Produktionskosten für Solarmodule explosionsartig ansteigen lassen. Dennoch setzen vor allem die BigPlayer in der Branche weiter auf Siliziumzellen und bauen ihre Produktionskapazitäten massiv aus, so das mit einer mittelfristigen Entspannung am Siliziummarkt nicht zu rechnen ist. Einen Ausweg aus dem Siliziumdilemma sehen Experten in der Dünnschichtzellentechnologie, die sich in den nächsten Jahren zu einer echten Alternative zum konventionellen Herstellungsverfahren herausstellen könnte.

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Einer der Pioniere in der Dünnschichtzellentechnologie ist das 1997 gegründete Unternehmen DayStar Technologies aus Halfmoon / New York. Das seit 2004 an der NASDAQ (DSTI) notierte Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von siliziumfreien Dünnfilm-Solarzellen spezialisiert. Statt des teuren und hochempfindlichen Silizium, setzt DayStar Technologies bei der Solarzellenherstellung auf mehrere Schichten von unterschiedlich dotiertem Kupfer-Indium-Gallium Diselenid (CIS/CIGS-Zelle), die als Verbindungshalbleiter dienen. Auf Grund ihrer extrem dünnen Struktur (Dicke von weniger als 5 µm und damit bis zu 70x dünner als Siliziumzellen) und der geringen Empfindlichkeit, lassen sich diese Zellen sogar auf flexible Unterlagen, wie z. Bsp, Folien integrieren und eröffnen damit völlig neue Einsatzmöglichkeiten. Ein weiterer großer Vorteil der CIGS- Technologie liegt in der wesentlich kostengünstigeren Fertigung von einsatzbereiten Solarmodulen. Im Gegensatz zu Siliziumzellen, die zu einem größeren Modul zusammengelötet werden müssen, lässt sich mit der Dünnschichtzellentechnologie ein großes Modul in einem einzigen Prozess herstellen. Der Verzicht auf das kostenintensive und aufwendig zu verarbeitende Silizium, sowie ein deutlich geringerer Materialaufwand sorgen unterm Strich für Kosteinsparungen von bis zu 75% gegenüber den heute hergestellten PV-Modulen aus Silizium. DayStar hat in den letzten Jahren über 20Millionen USD in die Forschung und Entwicklung von Dünnfilmmodulen auf CIGS-Basis investiert und in Branchenkreisen bereits für viel Aufsehen gesorgt. So ist es dem Unternehmen bereits gelungen, die photovoltaischen Dünnschichtzellen auf eine flexible Metallfolie aufzutragen. Mit diesem revolutionären Verfahren hat das Unternehmen mit seiner TerraFoil™ eines der ersten flexiblen PV-Module der Welt hergestellt und ist damit in die Geschichte der Photovoltaik eingegangen. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 19% liegt die TerraFoil zudem auf Augenhöhe zu modernen Silizium-Zellen. Zudem liegt die Haltbarkeit der Dünnschichtmodule mit 30-40Jahren deutlich über den heutigen Standardmodulen.

Vor 2Jahren nahm das DayStar mit seiner Gen II Plattform die erste Fertigungsstraße für CIGS-Zellen und TerraFoil™ Module mit einer jährlichen Kapazität von max. 0,5MW für weitere Forschungs- und Entwicklungszwecke in Betrieb. Auf Grundlage dieser nicht kommerziellen Produktionsstraße, arbeitet das Unternehmen zur Zeit an der Gen-III Produktionsplattform, mit dem man den entscheidenden Schritt aus dem Forschungs- und Entwicklungsstadium hin zum profitablen Hersteller von Solarmodulen vollziehen möchte. Im sonnigen Santa Clara / Kalifornien laufen die Vorbereitungen für erste kommerzielle Produktionsstraße, basierend auf der von DayStar entwickelten Dünnfilmtechnologie zur Zeit auf Hochtouren. Dabei plant das Unternehmen für den ersten Produktionsprozess seine CIGS-Zellen nicht auf Folie, sondern auf leitfähiges Glas zu beschichten und entsprechende Module mit einer jährlichen Kapazität von 25MW herzustellen. In einem weiteren Schritt soll dann die Massenproduktion auf die hochflexible TerraFoil™ umgestellt werden, was wiederum die Erschließung neuer Märkte ermöglicht.
Artikel vom 21.05.07
DayStar Technologies Inc. -
Folienpower für den Solarmarkt
Die von DayStar entwickelte TerraFoil™ läutet dank neuer Einsatzmöglichkeiten
eine neue Zukunft für die Solarenergiebranche ein
Basierend auf der aktuellen Gen II Plattform laufen im sonnigen Santa Clara / Kalifornien
die Vorbereitungen für erste kommerzielle Produktionsstraße (Gen III) auf Hochtouren.
Da der finanzielle Spielraum von DayStar auf Grund der sehr hohen Forschungs- und Entwicklungskosten in den letzten Jahren, inzwischen sehr begrenzt ist, benötigt das Unternehmen dringend eine weitere Finanzspritze um sein ehrgeiziges Produktionsvorhaben zu vollenden. Nach Angaben des Managements laufen zur Zeit intensive Gespräche mit potenziellen Investoren und möglichen strategischen Partnern. Neben dem kostengünstigen Herstellungsverfahren kann man zudem mit ersten Lieferabkommen punkten. Einer der Hauptabnehmer für die zukünftige Produktion aus dem Hause DayStar, ist die deutsche Blitzstrom GmbH, ein internationaler Großhändler für photovoltaische Solaranlagen, und ein führender Systemintegrator im Dünnschichtsektor. In einem unverbindlichen Lieferabkommen will Blitzstrom bis 2011 bis zu 130MW DayStar PV-Module kaufen. Ein weiterer Interessent für die TerraFoil™Module, mit man ein unverbindliches Lieferabkommen abgeschlossen hat, ist das in China ansässige Unternehmen Micro Energy Group Inc.

Fazit: Die Zukunft von DayStar steht und fällt mit einer weiteren Finanzierungsrunde, und der damit verbundenen Fertigstellung der ersten kommerziellen Produktionsanlage für Dünnschichtsolarzellen. Die Chancen das man in naher Zukunft einen weiteren Investor für sein Vorhaben findet, stehen angesichts des aktuellen Solarbooms unserer Meinung nach sehr gut. Die hohen Kostenvorteile und die zahlreichen neuen Anwendungsmöglichkeiten für Dünnschichtmodule lassen das Potenzial, das in der DayStar Technologie steckt nur erahnen. Das die Dünnschicht-Technologie in der Photovoltaikindustrie in Zukunft eine immer größere Bedeutung spielen könnte, wird nicht zu letzt durch den Strategiewechsel des Energiemultis Shell deutlich. So hat mit Shell Solar, einer der weltweit größten Hersteller von Solarmodulen seinen Rückzug aus der Silizium-basierten Solarzellenherstellung bekannt gegeben um gleichzeitig sein Engagement in der siliziumfreien Dünnschicht-Technologie zu verstärken. Sollte es DayStar Technologies noch in diesem Jahr gelingen, die kommerzielle Produktion von Dünnschicht-Solar-Modulen auf Glasbasis zu starten und damit erste Einnahmen zu generieren, dürfte dies auch die Kommerzialisierungsbemühungen für seine einzigartige, hochflexible TerraFoil wieder schneller vorantreiben. Wir empfehlen daher risikobereiten Anlegern, trotz des Risikos eines Totalverlustes auf Grund der aktuell finanziell angespannten Situation, bei aktuellen Kursen ($4,53/Aktie) klar zum Kauf. Bei einer erfolgreichen Finanzierungsrunde und dem damit verbundenen Produktionsstart halten wir eine Kurssteigerung im 3stelligen Prozentbereich für durchaus realistisch.
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