Chart
Kennzahlen
Börse:
NASDAQ
US-Kürzel:
APWR
WKN:
A0NCG9
Aktienanzahl:
46,5Mio.
Gewinn & Verlust je Aktie
2008:
0,94
2009:
(0,49)
2010:*
1,31
2011:*
1,37
*Schätzung
Kursziel: 17USD
Nachrichten
26.08.10 A-Power Energy Generation Systems kann im 2.Quartal 2010 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +30,1% auf 74,8Mio. USD. Gleichzeitig kletterte der GAAP-Nettogewinn um +86,3% auf 11,6Mio. USD (0,25/Aktie). In diesem Überschuss sind jedoch bargeldlose Sonderträge enthalten. Auf operativer Basis musste das Unternehmen dagegen einen Gewinnrückgang von -38% auf 2,8Mio. USD hinnehmen, so das der Überschuss auf Non-GAAP Basis lediglich bei 1,1Mio. USD lag.

10.06.10 A-Power Energy Generation Systems steigert im 1.Quartal 2010 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +115,8% auf 67,3Mio. USD. Gleichzeitig kletterte der Nettogewinn um +1840% auf 29,2Mio. USD (0,64/Aktie). In diesem Überschuss sind jedoch einmalige Sondererträge von 27,8Mio. USD aus der Übernahme von Evatech und einer Neubewertung von Optionsscheinen enthalten. Auf operativer Basis musste man im Vergleich zum VJ allerdings einen leichten Ergebnisrückgang auf 0,9Mio. USD verbuchen. Für das laufende GJ 2010 schraubte das Unternehmen zudem seine Umsatz- (500Mio. USD) und Gewinnerwartungen (60Mio. USD) deutlich nach oben.
Buch-Tipp
Die China AG
(Gebundene Ausgabe)
von Hans J. Fuchs
Haier TLC, Lenovo und Brillance - chinesische Großkonzerne machen sich auf, die internationalen Märkte zu erobern. Auch immer mehr kleinere Unternehmen aus dem Reich der Mitte gründen im Ausland Niederlassungen oder kaufen ausländische Firmen. Ihre Investitionen jenseits der Landesgrenze sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Lagen sie vor wenigen Jahren noch bei einigen hundert Millionen US-Dollar, investierten Chinas Firmen im vergangenen Jahr bereits 6,9 Milliarden US-Dollar. Allein im ersten Quartal 2006 betrugen die chinesischen Auslandsinvestitionen 2,8 Milliarden US-Dollar - ein Anstieg von 208 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für die Expansionswut der Chinesen gibt es mehrere Gründe. Einer davon ist der sichere Zugang zu Energie- und Rohstoffquellen, die für ein anhaltend hohes Wirtschaftswachstum unverzichtbar sind. Dazu zählt Rohöl genauso wie Aluminium, Kupfer, Nickel, Eisenerz und andere Rohstoffe. Joachim Fuchs informiert ausführlich über die Hintergründe der aggressiven M&A-Politik der chinesischen Unternehmen und deren Bedeutung für die globale Wirtschaft. >>>
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2000-2010
   

Chinas Wirtschaft wächst, und wächst und wächst und das seit Jahren. Das Reich der Mitte ist innerhalb der letzten 30Jahre von einem Entwicklungsland zu einer der weltweit größten Wirtschaftsnationen aufgestiegen. Doch das ungebremste Wirtschaftswachstum hat auch seine Schattenseiten. Eines der größten Probleme im Reich der Mitte ist der rasante wachsende Hunger nach Elektrizität. So steigt der Energiebedarf von Jahr zu Jahr im 2stelligen Prozentbereich und führt in den zahlreichen Millionenmetropolen schon heute zu zeitweisen Engpässen in der Versorgung. Experten gehen davon aus, das China bereits in diesem Jahr einen höheren Energiebedarf haben wird, wie der derzeitige, weltweite Spitzenreiter USA. Vor 5Jahren lag der Energieverbrauch der USA noch über ein Drittel höher als in China.

Eine Lösung für den chronischen Energiemangel sieht Chinas Regierung im Ausbau von alternativen Energie. So ist die Grüne Revolution in China bereits voll im Gang, wie ein aktueller Bericht des unabhängigen amerikanischen Wirtschaftsforschungsinstitutes Pew Charitable Trusts belegt. Demnach hat China im letzten Jahr mehr als 34,6Milliarden USD (doppelt so viel wie die USA) in die regenerative Energieerzeugung investiert und hat damit die weltweite Führung bei Investitionen in saubere Energien übernommen. Auch bei den installierten Kapazitäten von Grüner Energie, kratzte China zum Ende des Jahres 2009 mit einer Gesamtleistung von knapp 50Gigawatt an der weltweiten Spitzenposition, die noch die USA einnehmen. (Zum Vergleich: In Deutschland wurden 2009 knapp 31Gigawatt Erneuerbare Energie erzeugt) Dieser Investitionstrend wird sich nach Einschätzungen des Pew Forschungszentrum auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Für dieses Jahr rechnen die Experten mit einem weltweiten Investitionsvolumen von mehr als 200Milliarden USD, wobei China und die USA wohl wieder die größten Investitionen in Erneuerbare Energien tätigen werden.

Eines der interessantesten Unternehmen, aus Bereich Alternativer Energie und Energie- Infrastruktur in China ist die 2003 in Shenyang (Nordosten Chinas) gegründete A-Power Energy Generation Systems Ltd. Das seit 2008 an der NASDAQ unter dem Kürzel APWR notierte Unternehmen hat sich seit seiner Gründung auf Projekte rund im die Erzeugung und Verteilung von alternativer Energie spezialisiert und gehört heute bereits zum Marktführer für die Planung und Installation von dezentralen Energie-Erzeugungsanlagen (DG-Systeme) in China. Im Laufe der letzten Jahre hat das Unternehmen bereits 24 verschiedene dezentrale Stromerzeugungs- und Verbundsysteme mit einer Leistung von 25-400MW entworfen und aufgebaut. Diese DG-Systeme werden entweder an das große Stromverteilernetz angeschlossen, oder als eigenständiges Stromnetz (Micro Power Grind) betrieben. Vor allem mit dem Einzug der alternativen Energieerzeugung aus Windkraft, Solar, Geothermie und Biomasse gewinnen DG-Systeme eine immer größerer Bedeutung für eine unabhängige und saubere Energieversorgung. Ein weiterer Vorteil solcher Systeme ist die deutlich höhere Effizienz (weniger Leitungsverluste) gegenüber zentralen Netzen. Ferner wird in Energiehungrigen Regionen die Versorgungssicherheit deutlich erhöht, so das auch die regionale Wirtschaft davon profitiert.

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Artikel vom 04.04.10
A-Power Energy Generation Systems - 100% Energie fürs Depot
Die Zukunft liegt in dezentralen Energiesystemen (DG-System) und A-Power ist bereits heute einer der Markführer solcher Systeme in Asien
A-Power ist eines der wenigen, nicht staatlichen Unternehmen in China, die vom Energieministerium die nötige Lizenz der Klasse A besitzt, um solche, größeren Stromerzeugungssysteme und Micro Power Grind´s zu entwerfen und aufzubauen. Experten erwarten vor allem in wirtschaftlich schnell wachsenden Ländern wie China, Thailand und Vietnam, wo der Energiebedarf von Jahr zu Jahr überproportional stark steigt, einen regelrechten Boom von dezentralen Energie Erzeugungs- und Verteilungsanlagen. Die Kombination aus Grüner Energie und einer unabhängigen Versorgung ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern bietet gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Kein Wunder also, das A-Power seinen Fokus verstärkt auf den gesamten Asiatischen Markt richtet. Aktuell arbeitet man an 12 Projekten rum eine dezentrale Energielösung in China und Asien. Den Jüngsten Auftrag zog man Ende Dezember 09 an Land, als man den Zuschlag für den Entwurf und den Bau eines Biomassekraftwerkes incl. Elektrizitätsnetz und Einspeisung in Prachinburi, Thailand mit einer Gesamtleistung von 150MW erhalten hat. Das Projekt das innerhalb der nächsten 27Monate realisiert werden soll, hat ein Auftragsvolumen von 86Mio. USD und macht einmal mehr deutlich, das dieses Business zwar sehr lukrativ, aber auch zeitintensiv ist. So vergehen in der Regel zwischen 12-24Monate zwischen der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme eines DG-Systems.

Da die dezentrale Stromerzeug eng mit Alternativen Energielösungen verbunden ist, vollzog A-Power vor 2Jahren mit dem Einstieg in den boomenden Windenergiesektor einen strategisch wichtigen Schritt. Immerhin ist es China, die den weltweiten Windenergiemarkt dominieren. Vor allem im Nordosten und Norden des Landes schießen Windparks wie Pilze aus dem Boden. Chinas Regierung will innerhalb der nächsten 10Jahre mit einem Milliarden schweren Förderprogramm seine Windenergiekapazitäten auf über 100GW, mehr als verdreifachen. Marktexperten und Forscher gehen sogar noch einen Schritt weiter und haben mit Hilfe eines Nasa- Programms zur Verarbeitung von Wetterdaten errechnet, das China seinen gewaltigen Energiebedarf in Zukunft sogar nur aus Windenergie abdecken könnte. Bisher stammen über 80% der in China verbrauchten Elektrizität aus Klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Angesichts dieses Potenzials und den daraus entstehenden Synergien mit seinem DG-Business hat A-Power mit Hilfe von Technologielizenzen der deutschen Fuhrlander AG und der Dänischen Norwin innerhalb von 2Jahren eines der weltweit größten Produktionsanlagen für Windturbinen aufgebaut. Neben der seit 2009 hergestellten und bereits erfolgreich vertriebenen 2,7MW Turbinen, will man in diesem Jahr auch mit der Produktion und Vermarktung weiterer Leistungsklassen (von 225KW - 2,5MW) beginnen. Die jährlichen Produktionskapazitäten der in Shenyang City aufgebauten Anlage soll bei über 1,5MW liegen.

Ein im März 2009 abgeschlossenes Joint-Venture mit Drivetrain Technologies, einer Tochtergesellschaft des Amerikanischen Multikonzerns Generel Electric, erlaubt A-Power nun auch den Produktionseinstieg von Windenergie-Getrieben. Diese Getriebe sind eines der Kernkomponenten einer Windturbine und bilden das Herzstück des Antriebssystems einer Windkraftanlage.
In China ist die Grüne Energie Revolution bereits im vollem Gang. So sollen im Jahr 2020 bereits mehr als
100GW Energie nur aus Windkraft erzeugt werden.
Den bis dato größten Coup in seinem noch jungen Windenergie Business landete A-Power jedoch im Oktober letzten Jahres. So wurde das Unternehmen als Hauptlieferant für einen der weltweit größten Windparks in Texas / USA ausgewählt. In einem Amerikanisch-Chinesischen Joint Venture haben sich die Renewable Energy Group, Cielo Wind Power und die Chinesische Shenyang Power Group, an der A-Power mit über 60% beteiligt ist, zusammengeschlossen um bis Ende 2011 einen 600MW Windpark aufzubauen, der einmal über 180.000 Haushalte mit Strom versorgen soll. Das 1,5Milliarden USD teure Projekt, das mit knapp 500Mio. USD von der US-Regierung Subventioniert wird, ist eines der spektakulärsten Joint-Venture von Chinesischen und Amerikanischen Unternehmen, für das inzwischen auch die Chinesische Regierung ihr OK. gegeben hat. Für A-Power ist dieses Projekt nicht nur der bis dato größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens, sondern gleichzeitig ein gelungener Einstieg in den ebenfalls lukrativen US-Markt.

Anfang des Jahres vereinbarte man mit der Deutschen W2E Technologies GmbH ein weiteres Technologie-Lizenzabkommen, der es A-Power erlaubt, die von W2E entwickelten 2MW Turbinen herzustellen und in China und den USA zu vermarkten. Diese Turbinen der 2MW Klasse sollen u.a. auch in dem Windpark Projekt in Texas zum Einsatz kommen. Sollte die Finanzierung dieses Mega Projekts zu 100% abgesichert sein, plant A-Power sogar den Bau einer eigenen Produktionsanlage in den USA, in dem später mal Windturbinen mit einer jährlichen Gesamtleistung von 1,1GW gefertigt werden sollen. Darunter auch die 300Turbinen für den geplanten Windpark in Texas. Dies wäre dann nicht nur ein weiterer Meilenstein in dem noch jungen Windkraftbusiness, sondern ermöglicht es A-Power auf dem Nord- und Südamerikanischen Markt schnell Fuß zu fassen.

Einen weiteren, strategischen Schritt zum Green Energy Global Player nahm A-Power mit der Übernahme des japanischen Technologieunternehmens Evatech im September 2009. Für knapp 50Mio. USD sichertet man sich den Einstieg in den ebenfalls wachstumsstarken Solarmarkt. Die Japaner, die früher Produktionsanlagen für LCD- und Plasma Displays entworfen und gebaut haben, arbeiten seit geraumer Zeit an Produktionsverfahren und Anlagen für Photovoltaikzellen und Sonnenkollektoren. Mit dieser Übernahme will A-Power vor allem am schnell wachsenden chinesischen Solar-Dünnfilmmarkt partizipieren. Eine ersten kleinen Achtungserfolg konnte man bereits zu Beginn des neuen Jahres feiern, als ein chinesisches Unternehmen, Solar-Ausrüstungsanlagen von Evatech im Wert von 1,7Mio. USD orderte.
Wirtschaftlich gesehen befindet sich A-Power seit Jahren auf der Erfolgsspur, So kletterten die Umsätze von 2004-2008 um mehr als +560% auf 265Mio. USD, während der Nettogewinn sogar um über +1180% auf 28,5Mio. USD zulegen konnte. Im kürzlich abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 setzte das Unternehmen seinen Wachstumskurs weiter fort und steigerte den Umsatz um +17,5% auf 311Mio. USD, von dem bereits 11% aus dem Windenergie-Business stammen. Auf Grund von Abschreibungen und einmaligen Sonderaufwendungen, die u.a. vom Aufbau der Turbinenproduktion resultieren, musste man jedoch einen GAAP-Nettoverlust in Höhe von 16,7Mio. USD (0,49/Aktie) verbuchen. Auf Non-GAAP Basis kletterte der Jahresüberschuss dagegen um +26% auf 36,1Mio. USD (1,05/Aktie). Eine im Januar 2010 durchgeführte Kapitalerhöhung, bei der 5,8Mio. Neue Aktien zu je $14,73/Aktie an einen Institutionellen Investor verkauft wurden, haben die finanziellen Mittel des Unternehmens auf über 166Mio. USD geschraubt. Mit dem eingenommen Geld will man vor allem seine Expansionspläne und die Übernahme der japanischen EVATECH stützen.

Einen kleinen Dämpfer erteilte das Unternehmen den bis dato so erfolgsverwöhnten Anlegern mit seinem Ausblick auf das neue Geschäftsjahr 2010. Trotz prall gefüllter Auftragsbücher (367Mio. USD), erwartet das Management für das laufende Geschäftsjahr 2010 nur Umsätze von 380Mio. USD, und lag damit klar unter den Analystenprognosen von über 500Mio. USD. Als Folge dieser gedämpften Erwartungen, stürzte die Aktien in den letzten Tagen regelrecht ab und notierte kurzeitig sogar unter der 10USD Marke. Ferner zeigten sich einige Analysten immer noch skeptisch was die Finanzierung des Windfarm Projekts in Texas betrifft

Fazit: Trotz des wohl auf den ersten Blick enttäuschenden Ausblicks auf das neue Geschäftsjahr 2010 sollten langfristig orientierte Anleger unsere Meinung nach die aktuelle Kurschwäche zum Kauf nutzen. Mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von über +20%, liegt A-Power erneut deutlich über dem Vorjahresniveau und das trotz einer weltweit weiterhin schwachen Konjunkturlage. Zudem kämpft das Unternehmen mit kleinen Verzögerungen bei einigen Projekten im DG-Business und wird zudem erst ab dem 2.Halbjahr seine volle Produktionskapazität in seinem Windturbinen-Business erreichen.

Ein positiver Schritt ist die Geschäftsausrichtung auf internationaler Ebene, der dem Unternehmen in Zukunft ermöglicht, weitere lukrative Märkte zu erschließen. Vor allem der Einstieg in den Nord- und Südamerikanischen Markt, mit dem geplanten Bau eines weiteren Windturbinen Werkes in den USA lässt für die Zukunft viel Wachstumsphantasie aufkommen. Spätestens wenn die Finanzierung des 1,5Milliarden USD schweren Windfarm-Projektes in Texas zu 100% gesichert ist und A-Power seine ersten Windturbinen ausliefert, steht die Aktie vor einer massiven Neubewertung. Wir empfehlen daher bei Kursen von unter 10USD/Aktie klar zum Kauf und sehen innerhalb der nächsten 12Monate ein Kurspotenzial von +70-100%
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